So kannst du aus deinem Job aussteigen

Du hast einen Job, der dir gefällt und den du gerne weiter machen möchtest. Dann bist du jetzt fertig mit lesen. Dieser Artikel richtet sich nur an Menschen, die unzufrieden mit ihrem Job sind. Ich habe mal gehört, dass es da den einen oder anderen irgendwo gibt. Es soll angeblich sogar Leute geben, die glauben, dass sie ihre Arbeit machen müssen, weil sonst die Welt untergeht. Das sind zwar wahrscheinlich nicht allzu viele unserer Mitmenschen. Aber genau diesen Leuten sollen die nachstehenden Tipps helfen. Das können deine ersten Schritte in die Freiheit sein. So könntest du deinen Job erfolgreich verlassen.

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Schlimmsten Fall definieren

Falls du also zu den paar Leuten auf dieser Erde gehörst, die glauben, dass die Welt untergeht, wenn sie nicht mehr ihren Arbeitsplatz besuchen, dann ist das jetzt für dich. Denk einmal ganz genau nach, was passiert, wenn du jetzt sofort nie wieder in die Arbeit gehst. Solltest du gerade dort sein, überlege dir mal, was sein kann, wenn du jetzt heimgehst. Falls du Arzt bist und gerade eine lebensrettende Operation durchführst, solltest du vielleicht fertig operieren. Aber was ist dann. Dein Arbeitgeber rechnet mit dem heutigen Tag ab und will dich nicht mehr sehen. Aber viele Bekannte haben mir erzählt, dass sie ihren Arbeitgeber schon lange nicht mehr sehen wollen. Also was ist so schlimm daran, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht. Dann sind sich doch alle einig, oder?

Wenn du also ab heute das tust, was du eigentlich tun möchtest. Was könnte dann im schlimmsten Fall geschehen? Es ist enorm wichtig, dass du dieses Szenario ganz genau beschreibst. Denn in dem Moment, wo du weißt, was deine größte Angst genau ist, kannst du überlegen, wie deine Lösung dafür aussieht. Sobald du diese hast, gibt es praktisch keinen schlimmsten Fall mehr.

Auch ein anderer Job darf Spaß machen

Aber bitte verstehe das nicht falsch. Nicht jeder muss sich selbständig machen und im Internet Geld verdienen oder in ferne Länder ziehen. Vielleicht willst du auch nur einen ganz anderen Job machen und alle reden dir ein, dass du nicht so einfach deinen Beruf wechseln kannst. Denn früher war das so. Heutzutage sind flexible Leute aber wesentlich wertvoller, als Mitarbeiter, die ein Leben lang nur dasselbe machen. Was glaubst du, wie gut ein Installationsunternehmen einen Arbeiter brauchen kann, der Installateur und Elektriker gelernt hat und davor auch eine Zeit lang als Maurer und Maler gearbeitet hat. Ich kann es dir verraten: Die hätten am liebsten nur solche Arbeiter.

Solltest du aber vorhaben ein Unternehmen zu gründen, frag dich was du machst, wenn es nicht funktioniert? Was passiert dann genau? Warum ist das so schlimm? Wie sieht dein Leben dann aus? Wovor hast du dabei am meisten Angst?

Was machst du, wenn dieser schlimmste Fall eintritt?

Sobald du also deine schlimmsten Befürchtungen in allen Facetten durchdacht hast, bis du fast ein Magengeschwür davon bekommen hast, geht es weiter. Denk dir einfach, dass dieser allerschlimmste Fall jetzt eingetreten ist. Was kannst du jetzt tun? Wie gehst du mit der Situation um? Wer kann dir dabei helfen? Könntest du diesen Ausweg vielleicht schon vorher vereinbaren? Du könntest also mit deinen Eltern reden. Sag ihnen, dass du jetzt eine neue Firma gründest und ob du bei ihnen wieder einziehen darfst, falls alles schiefgeht. Das klingt lächerlich für dich? Du wirst sehen, dass der Exorzismus funktioniert. Sobald du den bösen Geist beim Namen nennst, hat er keinerlei Macht mehr über dich. Denn es ist ja jetzt geregelt. Außerdem müssen es ja nicht deine Eltern sein. Du kannst auch deinen besten Freund fragen.

Kannst du dann wieder zurück in deinen Job?

Überlege dir, ob du dorthin zurückgehen kannst, wo du derzeit bist. Es muss ja nicht genau der Arbeitgeber sein, aber zumindest derselbe Beruf. Wirst du nach einem gescheiterten Versuch auszusteigen, noch einen Job in der Branche finden? Was könntest du noch machen, falls dein Experiment nicht klappt? Vielleicht gibt es noch einen anderen Beruf, den du ganz leicht im Notfall ergreifen kannst.

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Solltest du deinen Job verlieren, weil dein Arbeitgeber bankrott geht, was machst du dann?

Nun überlege dir, was du machen würdest, wenn dein Arbeitgeber Pleite geht. Es geht also darum, dass nicht du aus dem Job aussteigst, sondern dein Arbeitsplatz wird gelöscht. Wie sieht dann dein morgiger Tag aus? Und was machst du nächste Woche und nächsten Monat? Jetzt überleg mal. Ist das nicht das gleiche, was du tun kannst, wenn deine neue Idee scheitert? Auch wenn du deinen ungeliebten Job nicht verlässt, kannst du von heute auf morgen auf der Straße sitzen. Dann verhungerst du doch auch nicht, oder?

Worauf wartest du noch?

Jetzt stellt sich nur mehr diese finale Frage. Warum tust du es noch nicht? Was hält dich jetzt noch zurück? Gibt es darauf eine Antwort. Dann starte wieder oben bei der ersten Frage. Falls du aber hier keine Antwort mehr weißt, dann ist es so weit. Du kannst deinen ungeliebten Job oder die verhasste Firma verlassen. Doch dafür möchte ich dir jetzt auch noch ein paar kleine Tipps mitgeben.

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Gehe mit erhobenem Haupt und würdevoll

Bitte mache nicht den dämlichen Fehler und lass dich dazu verleiten, deinem Chef am letzten Tag noch etwas reinzusagen. Vergiss diesen kindischen Kram. Gib offen zu, dass es dir auch ein wenig Leid tut, deine Kollegen zu verlassen und bedanke dich bei deinem Boss. Sobald du gekündigt hast, kannst du dort sowieso nichts mehr bewirken. Außerdem möchtest du ja vielleicht zurückkommen. Auch das kannst du ganz offen aussprechen. Dann siehst du wenigstens jetzt schon, wie die Reaktion darauf ausfällt. Zuletzt feiere noch kurz Abschied und nimm dir anschließend ein paar Tage frei, um dein neues Vorhaben gut zu starten. Ok, ich gebe es zu. Der letzte Tipp ist eine Utopie, wenn du etwas gefunden hast, was du wirklich gerne machen möchtest. Dann wirst du nämlich schon starten, wenn dein alter Job noch gar nicht ganz beendet ist.

Viel Erfolg auf dem Weg in die Freiheit wünscht Euch

Volker Schäfer

Beitragsbild: Photo by Austin Distel on Unsplash

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Über Volker Schäfer

Mein Name ist Volker Schäfer und ich wurde am 19.1.1970 in Wien in Österreich geboren. Heute lebe ich im wunderschönen Burgenland mit meiner Frau und meinen drei Kindern. Als bei mir im Juni 2016 plötzlich Diabetes diagnostiziert wurde, begann ich durch bessere Ernährung und viel Bewegung mein Gewicht zu reduzieren. Kurz danach haben sich meine Blutwerte wieder völlig normalisiert. Das blieb Gott sei Dank bis heute so. Meine Faszination für einen gesünderen Lebensstil ist geblieben und Thema in meinem Blog Gemeinsam Freiheit Leben. Zuletzt konnte ich dem noch die Freiheit im Job hinzufügen. Heute schreibe ich als Freelancer für Auftraggeber auf der ganzen Welt auf diversen Online Vermittlungsplattformen deutschsprachige Texte und verdiene damit meinen Lebensunterhalt. Dadurch kann ich jetzt zeit- und ortsunabhängig arbeiten und dafür bin ich jeden Tag ebenso dankbar, wie für meine zurückgewonnene Gesundheit, meine Familie und all die wunderschönen Dinge, die das Leben mit geschenkt hat. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Volker Schäfer

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