Glutamat in unserem Leben

Kennt ihr die Buchstaben MNG und was sie bedeuten? MNG steht für Mononatriumglutamat und ist ein weit verbreiteter Lebensmittelzusatzstoff. Bekannt unter dem Namen Glutamat.

Grund für die Verwendung dieses Stoffes, ist seine geschmacksverstärkende Eigenschaft. Durch die Beigabe von Glutamat werden selbst uninteressante Gerichte, künstlich in ein schmackhaftes Essen verwandelt. Weiters simuliert der industrielle Geschmacksverstärker im Gehirn ein künstliches Hungergefühl und wir essen mehr.

Was ist MNG?

Bei MNG handelt es sich um das Salz der Glutaminsäure. Sie ist von Natur aus Bestandteil unseres Körpers und kommt in vielen proteinhaltigen Lebensmitteln vor. Fleisch, Tomaten, Käse und Milch beispielsweise enthalten es auf natürliche Weise. Doch bei der chemisch hergestellten Substanz handelt es sich, neurologisch gesehen, um ein Suchtmittel.

Was bewirkt es?

MNG geht von den Schleimhäuten aus ins Blut und von dort direkt in unser Gehirn. Der Grund dafür ist, dass die kleinen Moleküle des Glutamates unsere Blut-Hirnschranke einfach überwinden. Im Gehirn angekommen, stört es dort die Funktion unseres Stammhirns, das u.a. die Gefühlswahrnehmung steuert und somit auch unser Hungergefühl. Die Folge: Appetit wird künstlich erzeugt.

Glutamat Allergie oder Intoleranz

Es kann zu Schweißausbrüchen kommen, Stresswirkungen wie beispielsweise Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Häufig kann es auch zu Migräne, Schnupfen und Hautrötungen oder sogar zu einem Taubheitsgefühl kommen.

Tierversuche

Wissenschaftler verabreichten schwangeren Raten Glutamat. In Form von Kartoffelchips oder Fertigsuppen, die uns aus unserem täglichen Leben bekannt sind. Die Folge war, dass der Embryo im Mutterleib kein funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln konnte. Auch bei den erwachsenen Tieren traten deutliche Veränderungen auf. Sie verloren nach und nach ihre Sehkraft, nachdem sie über einen längeren Zeitraum Glutamat erhielten.

Glutamat getarnt

Es hat viele Namen um den Kunden nicht gleich auf die Nase zu binden, dass es in einem Produkt enthalten ist. Als Mononatriumglutamat oder E622 bis E625 wird es bezeichnet. Aber es wird auch umschrieben wie Würze, Speisewürze, Aroma oder ähnliches. Lest die Zutatenlisten eines Produktes genau, wenn ihr es nicht zu euch nehmen möchtet.

Natürliches Glutamat

Die Salze der Glutaminsäure sind natürlicher Bestandteil in fast allen  eiweißhaltigen Lebensmitteln. Parmesan, Bohnen, Tomaten, Hühnerfleisch, Kuhmilch und einiges mehr. Solltet ihr euch nach dem Verzehr unwohl fühlen, ist es vielleicht besser darauf zu verzichten oder den Konsum zu verringern. Doch um die gleiche Menge, an natürlich vorkommenden Glutamat zu sich zu nehmen, wie künstliches in einem Fertigprodukt steckt, müsstet ihr etwa 1 Kg Tomaten essen oder 75 Liter Kuhmilch trinken.

Man kann den Konsum von Glutamat ganz leicht senken, indem man Fertiggerichte durch gesundes frischgekochtes Essen ersetzt. Achtet auf euren Körper und meidet unverträgliches. Der Gesundheit zuliebe! 🙂

 

Mein Tipp:

Glutamat - Chemie im Essen

Glutamat

Nicole Schäfer

 

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