Geheimnisse unseres Körpers -Teil 2

Tag für Tag leben wir mit ihm und doch kennen wir ihn so wenig. Die Evolution hat einiges hervorgebracht und einiges verschwinden lassen. Unser Körper hat viele Geheimnisse, aber ein paar davon werden wir aufdecken.

Wusstest du, dass…

wir eine nachwachsende Leber haben?

Das kann kein anderes Organ. Sollte uns bei einer Operation ein Stück der Leber entfernt werden müssen, dann kann sie in wenigen Wochen nachwachsen. Voraussetzung ist, dass die übrigen Leberzellen gesund sind.

unsere Ohrmuscheln ein Leben lang wachsen?

Im Gegensatz zu unserer Körpergröße die im Laufe des Lebens weniger wird, wachsen unsere Ohren bis zu unserem Lebensende. Forscher vermuten, dass wir so einen Teil unseres Hörverlustes im Alter kompensieren.

Hormone die Fingerlänge bestimmen?

Meist ist bei Männern der Ringfinger etwas länger als der Zeigefinger, in der Regel um etwa 4 Prozent. Bei Frauen ist es meist genau umgekehrt. Das liegt am Einfluss der männlichen und weiblichen Hormone auf das Kind im Mutterleib.

Schweiß nach nichts riecht?

Die Schweißdrüsen produzieren eine Flüssigkeit zur Kühlung unserer Körperoberfläche und die ist geruchlos. Erst die Bakterien, die vorzugsweise in den Achselhöhlen sitzen, bringen den Schweiß über Zersetzungsprozesse zum stinken.

der Blinddarm nicht überflüssig ist?

Er gilt als unnützer Wurmfortsatz, doch er beherbergt hilfreiche Darmbakterien. Früher diente uns der Blinddarm vermutlich als eine Art Gärkammer für pflanzliche Nahrung, die ansonsten schwer verdaulich gewesen wäre.

die Evolution noch weitere Spuren hinterlassen hat?

Wir besitzen einige Überbleibsel die uns an unsere Vorfahren erinnern. Zum Beispiel die Nickhaut im inneren unseres Augenwinkels. Sie ist der Rest eines zusätzlichen Augenlids, wie es manche Tiere besitzen.

Rudimente aufweisen?

Wirklich unnütz ist nichts an und in unserem Körper, aber manches ist nicht lebensnotwendig. Eine ganze Reihe von „überflüssigen Evolutionsresten“ sind in unserem Körper beherbergt, auf die wir verzichten könnten.

wir behaart sind, wie Schimpansen?

Der Mensch hat fast so viele Haare wie ein Schimpanse oder anderer Menschenaffe. Bei uns sind die Haare allerdings viel feiner und heller als bei unseren nächsten Verwandten.

in den Wimpern Milben wohnen?

Je älter wir werden, desto mehr Milben bewohnen unsere Augenlider. Kein angenehmer Gedanke, aber die Milben sind harmlose Untermieter. Es gibt nur wenige Menschen die allergisch auf die Lidbewohner reagieren.

Nicole Schäfer

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