Die Achillesferse des Mannes -Prostata

Prostata-Beschwerden. Viele Männer leiden darunter, still und heimlich. Sie scheuen sich eine unangenehme Untersuchung beim Arzt über sich ergehen zu lassen. Doch eine Vorsorgeuntersuchung beim Urologen ist für den Mann genauso wichtig, wie für eine Frau der Gang zum Gynäkologen.

Die Prostata ist eine in etwa kastaniengroße Drüse. Sie sitzt wischen Harnblase und dem Beckenboden. Dort umschließt sie die Harnröhre. Ihre Aufgabe ist es das Prostatasekret bei der Ejakulation in die Harnröhre zu pressen.

Leider kommt es ab dem fünfzigsten Lebensjahr etwa , häufig zu einer gutartiger Wucherung im Inneren der Prostata. Dadurch vergrößert sie sich und der Druck auf die Blase und die Harnröhre nimmt zu.

Es  kann zu…

  1. häufigen Harndrang kommen, auch nachts. Verzögertes Beginnen beim Wasserlassen und schwächer werdender Harnstrahl.
  2. einer Verhinderung der vollständigen Blasenentleerung kommen. Die Folgen könnten eine Infektion der Blase sein und dadurch irgendwann eine Schädigung der Nieren.
  3. vollständiger Harnrückhaltung kommen, die mit Schmerzen verbunden ist. Die Blase entleert sich nur tröpfchenweise – Inkontinenz. Es besteht die Gefahr, dass der Harnleiter und die Nieren durch den Rückstau geschädigt werden.

 

Mögliche erste Anzeichen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata:

Ständiger Harndrang und ein abgeschwächter Harnstrahl. Nach dem Wasserlassen immer noch das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleert zu haben.

 

Die Vorsteherdrüse (Prostata) ist das am häufigsten erkrankte Organ beim Mann. Laut Experten, ist die Prostata etwa bei 70% der 70-Jährigen und bei fast jedem 80-Jährigen Mann vergrößert. Warum sie im Alter zu wachsen beginnt, wurde noch nicht herausgefunden.

 

Behandlung

Der Urologe nimmt einige notwendige Untersuchungen vor. Beispielsweise an Blase und Nieren, Urinuntersuchung und Harnstrahlmessung. Das Stadium und die Größe der Prostata, sowie der allgemeine Gesundheitszustand und das Alter des Mannes, spielen ein Rolle bei der Behandlung. Es gibt einige Medikamente die zur Verfügung stehen, wie z.B. zur Volumensverkleinerung der Prostata oder alpha-Blocker. Auch eine Operation ist möglich.

 

Vorbeugen

Wichtig ist, ein gesunder Lebensstil. Sport und gesunde Ernährung statt Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum und Couch-Potato.

Es gibt auch eine Therapie bei beginnender Prostatavergrößerung. Die sogenannten alpha-Reduktase-Hemmer. Bei regelmäßiger Einnahme, kann das Wachstum der Prostata gestoppt und manchmal sogar eine Vergrößerung zurückgebildet werden.

 

Prostatakrebs

Ähnliche Beschwerden wie bei der Vergrößerung, kann auch ein Prostatkrebs auslösen. Deshalb sind regelmäßige Untersuchungen sehr wichtig.

Jetzt das schöne

Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiger Sex das Prostata-Krebsrisiko hemmt.

Grund dafür

Der Stoffwechsel in den Drüsen wird beim Sex angeregt und angesammelte Giftstoffe werden freigesetzt. Außerdem erneuert sich das Sperma häufiger, somit können sich weniger krebsverursachende Substanzen bilden.

 

Also keine Scheu und bei Verdacht, ab zu Arzt. Vorsicht ist besser als Nachsicht!

 

 

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