Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht richtig frei

Unser Blog heißt doch „Gemeinsam Freiheit Leben“. Aber wie ist das in unserer heutigen Welt wirklich möglich.

So richtig aussteigen fällt heutzutage wirklich schwer und bedeutet auf jeden Fall jede Menge Verzicht auf angenehme Dinge, die uns das Leben erst so richtig gemütlich machen.

Doch eine Möglichkeit ist mir noch eingefallen, wie wir auch jetzt noch richtig gut aussteigen können und uns von den Zwängen unserer Gesellschaft frei machen können.

Es gibt so viel, was wir müssen, wie zum Beispiel arbeiten gehen, damit wir essen kaufen können, denn in unserer Klimazone ist die ganzjährige Selbstversorgung eine echte Kunst.

Doch wie wäre es mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Ein monatlicher Betrag, der ganz egal was passiert, immer auf unserem Konto einlangt und hoch genug ist, um uns ein komfortables Leben zu ermöglichen.

Es gibt dazu ein hervorragendes Buch von Götz Werner, das ich jedem, der es noch nicht gelesen hat, nur wärmstens empfehlen kann:

Denk doch einmal in einer ruhigen Minute darüber nach, wie könnte Dein Leben aussehen, wenn Du ein bedingungsloses Grundeinkommen hättest.

Du brauchst nicht arbeiten zu gehen, kannst immer ausgezeichnetes Essen von bester Qualität kaufen und kannst Dir umweltschonende Fortbewegungsmittel, wie z.B. ein Elektroauto leisten, das Du mit Strom aus Deiner Photovoltaikanlage aufgeladen kannst.

Nimm Dir doch einmal die Zeit und träume, wie Dein Leben aussehen könnte.

Und wir sprechen hier nicht von übertriebenem Reichtum, wie Boote, mehrere Villen, teure Sportwagen etc. sondern einfach von einem gut gelebten Leben.

Euer

Volker Schäfer

2 Gedanken zu “Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht richtig frei

  1. Ich bin Mitgründerin des „Runden Tisches Grundeinkommen“ in Wien und Befürworterin des BGE der ersten Stunde. Mich freut es natürlich sehr, dass Götz Werner sich für das BGE einsetzt. Ich möchte nur betonen, dass es neben seinem Finanzierungsmodell auch noch andere gibt.

    Einige Infos zum BGE:
    Der „Runde Tisch – Grundeinkommen“ (RTG) dient der Vernetzung unterschiedlicher Vereine, Initiativen und Personen, die sich für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) einsetzen.

    Der Zusammenschluss RTG setzt sich für die Einführung des BGE in Österreich, in der EU und grundsätzlich auch weltweit ein.

    Die Grundvoraussetzung, auf der dieser Zusammenschluss beruht, ist die Anerkennung von vier Kriterien (Definitionen in deutsch-sprachigen Ländern abgestimmt) für ein BGE:

    • bedingungslos
    • allgemein
    • personenbezogen
    • existenz- und teilhabesichernd

    Das BGE ersetzt nicht die Sozialleistungen in den Bereichen öffentlicher Infrastruktur (Verkehr, Wasser, Energie, Wohnen etc.) und Daseinsvorsorge (Bildung, Gesundheit, Betreuung etc.).

    Steigende Ungleichheit der Einkommen und Vermögen führt zur Gefährdung des sozialen Zusammenhalts in einer Gesellschaft.

    Daher ist das BGE durch seine verteilende Wirkung besonders dazu geeignet, ein menschenwürdiges Leben zu sichern und Armut wirkungsvoll zu bekämpfen.

    Wir sehen das BGE als Gemeingut an, auf das Rechtsanspruch besteht.

    Durch Trennung von Existenzsicherung und Erwerbsarbeit, werden in Zeiten der Erwerbsarbeitslosigkeit und prekärer Arbeit Existenzängste genommen.

    Das BGE bietet die finanzielle Grundlage dafür, in Freiheit tätig sein zu können. Es ermöglicht allen Menschen Teilhabe und Mitwirkung an der Gesellschaft.

    Das BGE ist ein Baustein im Transformationsprozess mit dem Ziel, ein „Gutes Leben für Alle“ (auch für kommende Generationen) zu schaffen.

    In der Frage der Umsetzung und Finanzierung gibt es bei den einzelnen Gruppen beim RTG unterschiedliche Varianten. Allen geht es aber um gelebte Menschenwürde:

    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren (Art.1)
    Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft Recht auf soziale Sicherheit (Art.22)
    (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948)

    Das führt zu selbstbestimmten Lebensentwürfen und Neuverteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Arbeit ohne Kontrollen und Zwang.

    Mit lieben Grüßen
    Monika Krampl

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